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Lehrbuch des Deutschen Verwaltungsrechts.

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Bibliographic data

fullscreen: Lehrbuch des Deutschen Verwaltungsrechts.

Periodical

Persistent identifier:
gvbl_bayern
Title:
Gesetz- und Verordnungs-Blatt für das Königreich Bayern.
Place of publication:
München
Publisher:
Vaterländischer Hilfsdienst
Document type:
Periodical
Collection:
bayern
Publication year:
1874
1918
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund

Periodical volume

Persistent identifier:
gvbl_bayern_1875
Title:
Gesetz- und Verordnungs-Blatt für das Königreich Bayern. 1875.
Volume count:
2
Publisher:
Hofbuchdruckerei E. Huber
Document type:
Periodical volume
Collection:
bayern
Publication year:
1875
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 33.
Volume count:
33
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch des Deutschen Verwaltungsrechts.
  • Title page
  • Vorrede.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Einleitung.
  • § 1. Verwaltung und Verwaltungsrecht.
  • § 2. Innere Verwaltung und Polizei.
  • § 3. Das Verwaltungsrecht und die subjektiven öffentlichen Rechte.
  • § 4. Erwerb und Verlust der öffentlichen Rechte.
  • § 5. Deutsches Verwaltungsrecht.
  • § 6. Die Litteratur des deutschen Verwaltungsrechts.
  • Buch I. Organisation der Verwaltung.
  • § 7. Einleitung. Grundbegriffe und Übersicht.
  • Abschnitt I. Die Staatsämter.
  • Abschnitt II. Die Kommunalverbände.
  • Buch II. Thätigkeit der Verwaltung.
  • Abschnitt I. Allgemeine Funktionen.
  • I. Erzeugung des Staatswillens.
  • § 48. 1) Verwaltungsgesetze.
  • § 49. 2) Verordnungen.
  • § 50. Polizeiverordnungen. Geschichtliche Einleitung.
  • § 51. Das geltende Recht.
  • § 52. 3) Verfügungen.
  • § 53. 4) Staatsrechtliche Verträge.
  • II. Ausführung des Staatswillens.
  • Abschnitt II. Die Sicherheitspolizei.
  • Abschnitt III. Das Gesundheitswesen.
  • Abschnitt IV. Der Staat und das wirthschaftliche Leben.
  • Abschnitt V. Der Staat und das geistige Leben.
  • Buch III. Die Verwaltungsrechtspflege.
  • I. Geschichtliche Einleitung.
  • II. Die Verwaltung und die ordentlichen Gerichte.
  • III. § 203. Verwaltungsklage und Verwaltungsbeschwerde.
  • IV. § 204. Organisation der Verwaltungsgerichte.
  • V. Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte.
  • VI. § 209. Die Parteien im Verwaltungsstreitverfahren und die Vertretung des öffentlichen Interesses.
  • VII. Das Verwaltungsstreitverfahren.
  • Nachträge.
  • Register.

Full text

232 II. Thätigkeit der Verwaltung. 
in Mecklenburg, ging meist deren Recht nicht weiter.1) Die Reichs- 
polizeiordnungen des 16. Jahrhunderts ertheilten ferner aber auch den Obrig- 
keiten mit der Pflicht das Recht, innerhalb des von den Reichsgesetzen 
aufgestellten Rahmens polizeiliche Verordnungen zu erlassen.2) Hatten hier- 
nach die Landesherrn fast überall das nur durch die Reichsgesetze und die 
wohlerworbenen Rechte ihrer Unterthanen beschränkte Recht der Polizei- 
gesetzgebung, so setzten sie sich in den größeren Territorien bei der Ausübung 
derselben häufig genug auch über diese Schranken hinweg. Innerhalb ihres 
Territoriums aber suchten sie seit dem 17. Jahrhundert das Verordnungs- 
recht der Gerichte und Gemeinden zu beschränken und den Erlaß von lokal- 
polizeilichen Vorschriften an ihre Zustimmung zu knüpfen.)) In Preußen, 
Churbraunschweig u. s. w. wurden in der That alle polizeilichen Ver- 
ordnungen der Städte und Gerichtsherrschaften der Genehmigung des Landes- 
herrn oder seiner Behörden unterworfen,) während in anderen Ländern, 
wie in Bayern und Chursachsen, innerhalb bestimmter Grenzen den 
Obrigkeiten ein selbständiges Recht zum Erlaß von polizeilichen Vererd- 
nungen verblieb.5) Uberall aber stand dem Landesherrn die Befugnis zu, 
die polizeilichen Verordnungen der Obrigkeiten und Städte abzuändern und 
aufzuheben.") Die Verletzung der polizeilichen Vorschriften war in der 
Regel mit einer arbiträren Strafe bedroht, die von den Polizeibehörden zu 
verhängen war.) 
Diese Entwickelung fand bei der Reorganisation der Verwaltung in den 
ersten Jahrzehnten dieses Jahrhunderts ihren Abschluß. Das Polizeiverord= 
nungsrecht ward als ein dem Landesherrn ausschließlich zustehendes Recht in 
  
1) Strube, de statuum provinc. ollgine et juribus (5 15) in den Observat. juris 
p. 149; v. Berg, Polizeirecht I, 195 u. f. — Mecklenburg. Erbvergleich v. 1155,8191—198. 
— In Württemberg konnten dagegen allgemeine Landesgesetze und Ordnungen, also auch Poli- 
zeiordnungen, nicht ohne Zustimmung der Stände erlassen werden. Erbvergleich von 1770 ad gra- 
vamen 6 5 2. Vgl. v. Mohl 1. 11. 17. 
2, S. z. B. ReichspolizeiOrd. v. 1530. Tit. 4. § 23, 25, 31; von 1577, Tit. 34, 36. 
Vgl. auch Gneist, Rechtsstaat S. 75 u, H. 
3’ Uber die Anfänge dieser Entwickelung s. Gierke III. 775 u. i: Während Mevlus 
(Comment. ad Jus Lub. II, 65; IV. 22; Deeision. VII, 306, und Leyser (Meditat. ad 
Pand. VIII. 2 u. f.; noch das Recht der Städte zum Erlaß von Verordnungen vertheidigten, 
sprach sich schon Lyne ker (De Statutis eivitat. provinc. p. 20, 1699 dahin aus, daß hierzu 
landesherrliche Genehmigung erforderlich sei. 
4) Preußen. Konstitution v. 25. April 1715, 5 2 Mylius Corp. Const. Narch. 
III, 565); Churbraunschweig. V. v. 1736, s. Strube, Nebenstunden III, 155, IV, 
418; v. Berg I. 128. IV. 164 u. f. 192 u. f. 
5) Vgl. v. Kreittmapr, Bavprisches Staatsrecht III, § 198; Strube,. Rechtl. Bedenken 
III. 40; Niccius, Entwurf von Stadtgesetzen S. 382 u. f. — Justi. Grundsätze der Polizei- 
wissenschaft S. 269 erklärte, „das Recht der Vasallen und Städte, Polizeiordnungen zu erlassen, sei 
ein Uberbleibsel von den schlechten Regierungsgrundsätzen der vorigen Zeiten.“ 
6) Oppel, de jurisdictione patrim. (1711, § 20; Strube, Unterricht von Regierungs- 
und Justizsachen 5 24; Riccius S 634. 6 
7) v. Verg III, 381; IV, 101 u. ff.; in betreff Preußens s. Försiemann, Polizei= 
recht S. 212.
	        

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