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Lehrbuch des Deutschen Verwaltungsrechts.

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Bibliographic data

fullscreen: Lehrbuch des Deutschen Verwaltungsrechts.

Monograph

Persistent identifier:
loening_verwaltung_1884
Title:
Lehrbuch des Deutschen Verwaltungsrechts.
Author:
Loening, Edgar
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Breitkopf und Härtel
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1884
DDC Group:
Verwaltung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Buch II. Thätigkeit der Verwaltung.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Abschnitt II. Die Sicherheitspolizei.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
II. § 60. Die Sicherheitspolizei und die Vereins- und Versammlungsfreiheit.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch des Deutschen Verwaltungsrechts.
  • Title page
  • Vorrede.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Einleitung.
  • § 1. Verwaltung und Verwaltungsrecht.
  • § 2. Innere Verwaltung und Polizei.
  • § 3. Das Verwaltungsrecht und die subjektiven öffentlichen Rechte.
  • § 4. Erwerb und Verlust der öffentlichen Rechte.
  • § 5. Deutsches Verwaltungsrecht.
  • § 6. Die Litteratur des deutschen Verwaltungsrechts.
  • Buch I. Organisation der Verwaltung.
  • § 7. Einleitung. Grundbegriffe und Übersicht.
  • Abschnitt I. Die Staatsämter.
  • Abschnitt II. Die Kommunalverbände.
  • Buch II. Thätigkeit der Verwaltung.
  • Abschnitt I. Allgemeine Funktionen.
  • Abschnitt II. Die Sicherheitspolizei.
  • §. 57. Einleitung.
  • I. § 58. Die Sicherheitspolizei und die Aufenthaltsfreiheit.
  • § 59. Kontrolle der örtlichen Bevölkerungsbewegung.
  • II. § 60. Die Sicherheitspolizei und die Vereins- und Versammlungsfreiheit.
  • III. § 61. Die Sicherheitspolizei und die Presse.
  • § 62. Die Preßpolizei in Elsaß-Lothringen.
  • IV. § 63. Waffenpolizei.
  • V. §. 64. Außerordentliche Maßregeln der Sicherheitspolizei.
  • Abschnitt III. Das Gesundheitswesen.
  • Abschnitt IV. Der Staat und das wirthschaftliche Leben.
  • Abschnitt V. Der Staat und das geistige Leben.
  • Buch III. Die Verwaltungsrechtspflege.
  • I. Geschichtliche Einleitung.
  • II. Die Verwaltung und die ordentlichen Gerichte.
  • III. § 203. Verwaltungsklage und Verwaltungsbeschwerde.
  • IV. § 204. Organisation der Verwaltungsgerichte.
  • V. Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte.
  • VI. § 209. Die Parteien im Verwaltungsstreitverfahren und die Vertretung des öffentlichen Interesses.
  • VII. Das Verwaltungsstreitverfahren.
  • Nachträge.
  • Register.

Full text

2. Die Sicherheitspolizei. 269 
übernachten, ausgedehnt worden ist. Auf lokaler Polizeiverordnung beruht ferner 
die Pflicht der Vermiether von dem An- und Abzug der Miether, der Dienstherrschaft 
von dem Ein- und Austritt des Gesindes, der Gewerbetreibenden von der Annahme 
und Entlassung der Gesellen und Gehilsen Meldung zu machen. Analoge Bestim- 
mungen bestehen in Bayern, PStG#B. Art. 46, 47, 49, 50, 107; Baden, 
PS##### 47, 49 V. v. 8. Mai 1883), Württemberg, PStWes. Art. 15 (V. 
v. 6. Aug. 1872 und 27. Dez. 1872). — In Elsaß-Lothringen sind nur 
Gastwirthe und Vermiether von möblirten Wohnungen zur Meldung verpflichtet. 
Code pénal art. 475 K&8 3. 
9l 60. 
II. Die Sicherheitspolizei und die Vereins- und Versammlungs- 
freiheit. 7 
I. Als seit dem 16. Jahrhundert die landesherrliche Gewalt mehr und 
mehr zu einer Regierungsgewalt sich ausbildete und die ihr widerstrebenden 
Kräfte sich zu unterwerfen trachtete, mußte sie vor allem in der Unterdrückung 
des freien Vereinswesens eine ihrer wichtigsten Aufgaben erkennen. Hatte 
in der zweiten Hälfte des Mittelalters das Einungswesen versucht, einen 
Ersatz zu schaffen für die Staatsgewalt, die im deutschen Reiche nicht mehr 
die Kraft besaß, die nothwendigsten staatlichen Funktionen zu erfüllen, so 
mußte für die in den Territorien sich bildende neue Staatsgewalt durch Be- 
seitigung des Einungswesens erst wieder der Boden für das staatliche Wirken 
bereitet werden. Hatte schon im späteren Mittelalter die Obrigkeit sich das 
Recht zugeschrieben, Vereine und Einungen zu verbieten und aufzulösen,) 
so ward jetzt unter Zuhilfenahme der dem Vereinswesen feindlichen Gesetz- 
gebung der Roömischen Kaiserzeit jeder Verein, der nicht mit obrigkeitlicher 
Bewilligung gegründet worden, verboten.3) Im 17. und 18. Jahrhundert 
galten allgemein politische und geheime Verbindungen für unerlaubt und 
strafbar; aber auch zu anderweitigen Vereinen, selbst wenn sie nur ge- 
sellschaftliche Zwecke verfolgten, ward obrigkeitliche Genehmigung verlangt.)) 
.————— — — — 
1) Lilteratur: Brater, im Staatswörterbuch X, 755; Slein, Verwaltungslehre IV, 107 
u. ff.; Rösler I. 186 u. ff.: G. Meyer, Staaler. S. 601 u. ff.; VerwaltR. 1. 175 u. ff. — 
PVreußen: v. Rönne II, 185 u. ff.; Schulze I. 406 u. f. — Bayern: v. Pözl, Vers#e#cht 
8 29, VerwR. 8 115. 1193 Kommentar zu dem Gesetz v. 26. Febr. 1850 in der Gesetzgebung des 
K. Bayern Th. II, Bd. II. 510 u. ff. — Württemberg: v. Sarwey I. 213 u. f. 
2) Uber die Geschichte und das Wesen der mittelalterlichen Innungen und Vereine siche die 
eingehende Darstellung Gierke's in dem deutschen Genossenschaftsrecht 1—III. — Verbote der 
Bildung von Handwerkerbruderschaften aus den Jahren 1443 und 1447 erwähnt Kriegk, Deutsches 
Bürgerth. im Mittelalter I. 185. 545. Bgl. auch Sohm in dem Jahrbuch für Gesetzgebung. 
Verwallung u. s. w. N. F. VI. 803 u. f.. 
3) Vgll. Gierke I. 873 und die dort angeführten Belegstellen. 
1) Einen llassischen Austruck giebt der in dem Polizeistaat herrschenden Anschauung Justi, 
Grundsätze der Polizeiwissenschaft (1756) §5 363: „Da eine jede Regierung geneigt ist, alle guten 
Endzwecke zu besördern, so muß eine jede Gesellschaft oder Versammlung cinen gegründeten Verdacht
	        

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